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Chemosensorik und Optische Molekülspektroskopie

Institut für Analytische Chemie

Universität Wien


Leiter der Abteilung: O. Univ. Prof. Franz L. Dickert
Tel. 4277/52317    FAX: 4277/9523     Franz.Dickert@univie.ac.at Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. <script language="JavaScript" type="text/javascript"> </script>
Adresse: Währingerstraße 38, 1090 Wien


Unsere Forschungsgebiete:

Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt auf dem Gebiet der Chemosensorik. Unter der Leitung von o. Univ. Prof. Dr. F.L. Dickert, konzentrieren wie uns auf die Entwicklung sensitiver Materialien, beispielsweise zur Detektion von Schadstoffen in der Gasphase und in Flüssigkeiten. Molkulare Erkennung basierend auf supramolekularen Strategien steht im Mittelpunkt unseres Interesse. Die von uns entwickelten synthetischen Reszeptoren werden mit den unterschiedlichsten Detektionsprinzipien, etwa massensensitiven, kapazitiven, resistiven oder optischen Transducern, kombiniert.

Organische Makrocyclen wie Cyclodextrine, Calixarene oder Paracyclophane bilden enzymanaloge Rezeptoren, die Analyte nach ihrer Form und ihren stereoelektronischen Wechselwirkungen unterscheiden. Weitere hochentwickelte Sensormaterialien sind Polymere mit selektiven Wechselwirkungsstellen, die durch die neue Technik des Molekularen Prägens hergestellt werden: Durch on-chip-Polymerisation in Gegenwart des interessierenden Analyten werden optimierte Hohlräume und Diffusionswege im Polymer generiert. Nach Herauswaschen des Analyten kann das Polymer als hochspezifische Sensorschicht verwendet werden. Dieser Prozeß eröffnet in Kombination mit optimierten Beschichtungstechniken eine industriell interessante Produktionsmöglichkeit.

Sowohl für ein gezieltes Sensordesign, als auch für eine optimale Auswertung sind Computer ein nützliches Hilfsmittel. Modellingverfahren lassen die Vorhersage geeigneter Rezeptoren zu, so daß die Entwicklungszeiten drastisch reduziert werden. Die Selektivität von Sensorarrays läßt sich durch Methoden der multivariaten Datenanalyse, wie Neuronale Netze, entscheidend steigern. Man erhält so "elektronische Enzyme", mit denen zusätzlich zur hohen Selektivität Nachweisgrenzen im sub-ppb-Bereich erzielt werden.

Weiters ist in unserer Abteilung der gesamte Bereich der optischen Spektroskopie, vom UV bis zum fernen Infrarot, abgedeckt. Zusätzlich werden oberflächenanalytische Techniken wie Rastertunnel- und Rasterkraftfeldmikroskopie sowie HATR-Spektroskopie verwendet, um Sensormechanismen zu erforschen.

Chemosensorik und Optische Molekülspektroskopie
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